Meditation


ist eine Konzentrationsübung mit dem Zweck, einen veränderten Bewusstseinszustand oder letztlich sogar die Erleuchtung zu erreichen. Im älteren Sprachgebrauch bezeichnet "Meditation" einfach ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses (vergleiche Kontemplation). 

Unter Meditation kann man jede absichtslose Konzentration auf eine 
Tätigkeit verstehen. 
Die Konzentration ist dabei nicht bewusst gesteuert, sondern ergibt sich zwanglos als Folge der Versenkung in die Tätigkeit. 
Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein, es kann sich aber auch um innere Kontemplation eines Gegenstandes oder einer Idee handeln. 
Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der Entspannung und eine Umgebung ohne Störreize, bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen. 
Neurologisch äußert sich der meditative Zustand in einer Änderung des Hirnwellenmusters. 

Meditation ist wesentlicher Bestandteil vieler Religionen, indem das Sich-Versenken als Übung zur Annäherung an ein höheres Wesen ("Gott") oder einen höheren Bewusstseinszustand verstanden wird. Dabei ist es allerdings recht unterschiedlich, ob eine stille, passive Form oder eine aktive gewählt wird.

Bei der von uns durchgeführten Meditation richten wir die Aufmerksamkeit auf den Atem und stellen uns eine Sonne in der Brustmitte vor. Die Meditation dauert ca. eine halbe Stunde. Wer mag kann ein Meditationskissen mitbringen.

 

Dozent

 

Paul Esselborn

 

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